Welche Eigenschaften muss ein Shared-Services-Manager mitbringen?

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In den ersten beiden Teilen unseres Artikels hat Branchenexperte Stephen Mann die sieben Aufgabenbereiche eines Shared-Services-Managers erläutert. Wenn Sie Interesse haben, können Sie diese spezifischen Rollen und Zuständigkeiten in unseren vorherigen Artikeln nachlesen.

Unser dritter Teil konzentriert sich jedoch auf einen anderen, ebenso wichtigen Aspekt. Hier möchten wir die persönlichen Eigenschaften und individuellen Qualitäten hervorheben, die bei denjenigen stark ausgeprägt sind, die in diesem Bereich erfolgreiche Karrieren gemacht haben. Es geht darum zu verstehen, welche charakterlichen Merkmale und Fähigkeiten dazu beitragen, in der Rolle eines Shared-Services-Managers erfolgreich zu sein. Auf welche Merkmale sollte Ihre Organisation also bei potenziellen Kandidaten achten?

Was versteht man unter einem Shared-Services-Manager?

Falls Ihre Organisation den Übergang zu einem Shared-Services-Modell plant, bei dem verschiedene Supportfunktionen in einer zentralen Einheit gebündelt werden, die für die gesamte Organisation zuständig ist, ist ein Shared-Services-Manager erforderlich. Diese Rolle hat die Aufgabe, die Koordination und Verwaltung der zentralisierten Funktionen, die von mehreren Abteilungen genutzt werden, zu übernehmen. Beispiele für solche Funktionen können die IT, das Personalwesen, die Buchhaltung oder den Kundenservice sein.

Eigenschaften eines Shared-Services-Managers

Es ist nicht zu erwarten, dass alle Personen, die eine solche Position bekleiden, genau gleich sind. Dennoch gibt es verschieden Merkmale, die zum Erfolg in dieser Rolle beitragen. In vielerlei Hinsicht passen diese Eigenschaften direkt zu den sieben Verantwortungsbereichen, die in den ersten beiden Teilen dieser Serie aufgeführt wurden.

Ein Shared-Services-Manager:

  • Hat Umsetzung und Ergebnisse im Blick: Das kann sich auf die Planung und Umsetzung festgelegter Strategien, das konstante Erreichen von Zielen von Shared Services oder die Fähigkeit beziehen, über den Tellerrand der Symptome betrieblicher Probleme hinaus zu blicken, um die eigentlichen Ursachen zu erkennen.
  • Verfügt über Beziehungs-, Kooperations- und Kommunikationskompetenzen: Diese Kompetenzen sind essentiell, egal ob es um Dynamiken innerhalb von Teams, den Umgang mit anderen organisatorischen Funktionen oder die Kommunikation mit dem Vorstand geht. Außerdem muss der Manager zahlreiche Geschäftsbeziehungen effektiv pflegen.
  • Zeigt starke Führungs- und Managementqualitäten: Wie bereits erwähnt, ist eine Shared-Services-Organisation letztendlich abhängig von ihren Mitarbeitern und davon, dass diese das, worauf es ankommt, gut machen, unabhängig von der grundlegenden Technologie.
  • Hat die Fähigkeit, Veränderungen umzusetzen und Einfluss zu nehmen: Dies reicht von der anfänglichen „Geburt“ der Shared-Services-Organisation (falls zutreffend) über die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterentwicklung bis zu den unvermeidbaren organisatorischen Veränderungen aufgrund von internen und externen Faktoren (wie beispielsweise regulatorische oder rechtliche Veränderungen). Dazu gehört auch die Fähigkeit, den Mitarbeitern Veränderungen zu ermöglichen, wenn die derzeitigen Arbeitsweisen betroffen sind.
  • Verspürt das innere Verlangen, Leistung, Services und Ergebnisse zu verbessern: In vielerlei Hinsicht ist dies ein Leitmerkmal, welches über den anderen persönlichen Merkmalen steht: Weiterentwicklung ist sowas wie der ultimative Lebenssinn eines Shared-Services-Managers.

 

Diese Liste ist noch lange nicht vollständig, stellt aber einen guten Ausgangspunkt dar, wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Kandidaten sind. Um welche Aufgaben oder Merkmale würden Sie die Rollenbeschreibung ergänzen?

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